New Media Glossar

Von Ad Impression bis Zielgruppe, führt das New Media Glossar die wichtigsten Begriffe der Medienbranche. Über die Navigation lassen sich die verschiedenen Termini einfach und schnell finden.

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A

Ad Impressions (oder Views) – sind im Marketingjargon einzelne Aufrufe von Werbemitteln auf einem AdServer.

Adserver werden zur Auslieferung und Erfolgsmessung von Internetwerbung eingesetzt. Sowohl der physische Server selbst, auf dem eine Adserver-Softwareläuft, als auch diese Software können als Adserver bezeichnet werden.

Statt der direkten Einbindung eines Werbebanners und dem direkten Link auf die Internetpräsenz des Werbenden, wird an der entsprechenden Stelle der Internetseite ein JavaScript-Code des Adservers – auch TAG genannt- eingebunden. Hierdurch wird durch das Öffnen einer Seite eine Anfrage (Adrequest) an den Adserver geschickt, einen Werbebanner aus dem Pool, ggf. mit entsprechendem Targeting (s. u.), einzublenden. Der Adserver schickt dann die entsprechenden Parameter an den Browser des Benutzers, wodurch ein Werbebanner eingeblendet wird, und protokolliert diese Einblendung. Klickt der Anwender auf das Banner, wird er zunächst an den Adserver weitergeleitet, der den Klick protokolliert und den Browser schließlich auf die Seite des Werbenden weiterleitet. Der Anwender merkt von diesem Vorgang in der Regel nichts.

Affiliate – Affiliates blenden auf ihrer Website Werbung des Merchants ein. Klickt ein Besucher auf die Werbung gelangt er auf die Website des Merchants. Sobald er dort z. B. ein Produkt erwirbt, erhält der Affiliate eine Provision.

  • Pay per Click – Hier wird die Provision pro erfolgtem Klick auf das Werbemittel bezahlt.
  • Pay per Lead – Hier wird die Provision gezahlt pro Kontaktaufnahme durch den Kunden. Dies kann zum Beispiel die Anforderung von Werbematerial durch den Kunden sein.
  • Pay per Sale – Hier wird die Provision gezahlt, sobald der Kunde Umsatz erzeugt. In der Regel bedeutet das den Verkauf von Ware an den Kunden.

After search navigation (ASN) – nachdem der Kunde einen Suchbegriff eingegeben hat (vor allem in Onlineshops) filtern Systeme den Begriff weiter. So werden nicht nur Cookies verwendet um zu individualisieren, einfachere Versionen bieten z.B. saisonale Farbtöne eines Kleidungsstück zuerst an.

AGOF – Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e. V. ist ein Zusammenschluss von Online-Vermarktern zur Untersuchung des Nutzerverhaltens und der Reichweiten von Online-Angeboten im Medium Internet. Hauptsitz der AGOF ist Frankfurt am Main. Das zugehörige Tool „Top 2.0“.

app – (engl. application) allgemein ein Anwendungsprogramm. Im Sprachgebrauch sind damit mittlerweile aber  meist Anwendungen, die speziell für Smartphones/Tablets konzipiert sind gemeint.

B

banner (Werbebanner) eine Form der Internetwerbung. Häufig Grafik oder Animation (*.gif oder flash), die als Hyperlink fungieren.

benchmarking (engl. Benchmark = Maßstab) bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre eine Managementmethode um Vergleiche aufzustellen, um so die Leistung zu optimieren. Es werden Effizienz und Effektivität verglichen.

Blog (engl. web + log(buch) = (we)blog) ein (meist) öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person (der Blogger) Aufzeichnungen führt, Sachverhalte erörtert und/oder eigene Gedanken niederschreibt.

Blogroll – Das Blogroll ist eine Linksammlung von Blogs auf einem Blog.

Bot (von eng. robot „Roboter“) – ist ein Computerprogramm, das weitgehend selbstständig sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein.

Browser – (engl. schmökern, umsehen, auch abgrasen) Webbrowser, oder allgemein auch Browser  sind spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web oder allgemein von Dokumenten und Daten.

C

Clickstream – ist die Aufzeichnung der Clicks, die ein User bei einem Homepagebesuch tätigt.

Click-Through-Rate (CTR) – Die Click-Through-Rate zeigt an, wie oft auf ein Banner oder eine Textanzeige im Verhältnis zur Anzahl der Einblendungen des Werbeelementes geklickt wurde. Heute bewegen sich die Klickraten von 0,1 % bis 0,2 %. Beispiel: Bei einer Bannerkampagne mit 100‘000 Ad Impressions beträgt die Anzahl der Klicks 357. Somit beträgt die Click-Through-Rate 0,357 %, was einem sehr guten Wert entsprechen würde.

Client – der (Internet)Nutzer, eine clientseitige Anwendung läuft im Unterschied zur serverseitigen Anwendung nicht auf einem Server (zum Beispiel einem Webserver), sondern auf dem Rechner des Nutzers ab.

Cloud computing(selten auch: Rechnerwolke) umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie in einer „Wolke“ verhüllt, zu geschehen.

Cost per Click (CpC) – ist eine Kennzahl für die bei einer Werbeaktion angefallenen druchschnittlichen Kosten je erreichtem Click auf einen Werbeträger. CpC = Gesamtkosten / Anzahl der Clicks.

Cost per Lead (CpL) – ist eine Kennzahl für die bei einer Werbeaktion angefallenen durchschnittlichen Kosten je erreichter Kontaktaufnahme durch den Verbraucher. CpL = Gesamtkosten / Kontaktaufnahmen.

Cost per Order (CpO) – ist eine Kennzahl für die bei einer Werbeaktion angefallenen durchschnittlichen Kosten je erreichter Reaktion, z. B. einer Bestellung oder eines abgeschlossenen Abonnements. CpO = Gesamtkosten / Anzahl der Reaktionen.

crawler (engl. Raupe) – Ein Webcrawler (auch Spider oder Searchbot) ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen eingesetzt. Weitere Anwendungen sind das Sammeln von RSS-Newsfeeds, E-Mail-Adressen oder von anderen Informationen. Webcrawler sind eine spezielle Art von Bots, d. h. Computerprogrammen, die weitgehend autonom sich wiederholenden Aufgaben nachgehen.

customer relationship mangement (CRM) (engl. Kundenpflege) systematische Gestaltung des Kundenbeziehungs-Prozesses. Ziel ist eine langfristige Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse.

Cyberpunk – gebildet aus Cyber (von altgr. steuern, lenken) und Punk ist eine dystopische Richtung der Science-Fiction-Literatur, welche in den 1980er Jahren entstand.

D

Dashboard – Das Dashboard bezeichnet eine vom Nutzer zusammengestellte Startseite, auf der man die wichtigsten neuen Informationen übersichtlich dargestellt bekommt.

Data-Mining – (der englische Begriff bedeutet etwa „aus einem Datenberg etwas Wertvolles extrahieren“) ist die systematische Anwendung von Methoden, die meist statistisch-mathematisch begründet sind, auf einen Datenbestand mit dem Ziel, neue Muster zu erkennen. Hierbei geht es auch um die Verarbeitung sehr großer Datenbestände (die nicht mehr manuell verarbeitet werden könnten), wofür effiziente Methoden benötigt werden, deren Zeitkomplexität sie für solche Datenmengen geeignet macht.

Data-Warehouse – ist eine Datenbank, in der Daten aus unterschiedlichen Quellen in einem einheitlichen Format zusammengefasst werden (Informationsintegration). Dadurch verbessert sich der Komfort beim Zugang zu diesen Daten.

Die Daten werden von den Datenquellen bereitgestellt und im ETL-Prozess in das Data-Warehouse geladen und dort vor allem für die Datenanalyse (OLAP) und zur betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfe in Unternehmen sowie zum Datamining langfristig gespeichert. Der Begriff stammt aus dem Informationsmanagement in der Wirtschaftsinformatik.

Der Erstellung eines Data-Warehouses liegen zwei Leitgedanken zugrunde:

  1. Integration von Daten aus verteilten und unterschiedlich strukturierten Datenbeständen, um im Data-Warehouse eine globale Sicht auf die Quelldaten und damit übergreifende Auswertungen zu ermöglichen.Separation der Daten, die für das
  2. operative Geschäft genutzt werden, von solchen Daten, die im Data-Warehouse etwa für Aufgaben des Berichtswesens, der Entscheidungsunterstützung, der Geschäftsanalyse sowie des Controllings und der Unternehmensführung verwendet werden.

Disintermediation – bezeichnet allgemein den Wegfall einzelner Stufen im Wertschöpfungsprozess und den Bedeutungsverlust von vermittelnden Medien (Intermediäre).

Digital divide(engl. Digitale Kluft) ist eine Aktualisierung der Wissenskluft-Hypothese in Bezug auf das Internet. Je besser der Lebensstandard, desto leichter der Zugang zum Internet, der wiederum die soziale Ungleichheit weiter fördert.

DNS(domain name system) ist ein System, dass den IP-Adressen (Nummern) feststehende Namen zuordnet. Es verwaltet den Namensraum des Internets.

Domain – ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen Domain Name System (DNS). Im Domain-Vergabeverfahren ist es ein im Internet weltweit einmaliger und eindeutiger und unter gewissen Regeln frei wählbarer Name unterhalb einer Top-Level-Domain.

Double-Opt-In – Das Double-Opt-In ist ein Schutz davor, dass Abonnenten von anderen Personen in E-Mail-Verteiler eingetragen werden. Dazu bekommen neu Eingetragene eine Anmeldenachricht per E-Mail. Diese E-Mail fordert den Empfänger auf, die Anmeldung zu bestätigen. Das geht entweder durch Zurückschicken der E-Mail oder durch Klicken auf einen speziellen Link im E-Mail-Text.

Dropdown-Liste (engl. to drop down „herunterfallen“) – ist ein Steuerelement einer grafischen Benutzeroberfläche, mit dem ein Benutzer einen Wert aus einer vorgegebenen Liste von Werten auswählen kann. Durch eine Benutzeraktion, beispielsweise einenMausklick oder ein Tastaturkürzel, klappt eine Liste mit Werten nach unten oder oben auf.

E

F

Filter Bubble – ist ein Konzept des Internet-Aktivisten „Eli Pariser“, der in seinem Buch ein Phänomen beschreibt, bei welchem Webseiten bestimmte Algorithmen nutzen um selektiv Vermutungen anzustellen, welche Inhalte der Nutzer als nächstes gerne sehen würde. Diese Algorithmen basieren auf gesammelten Informationen, wie der „History“ des Browsers, oder Standort des Rechners.

Follower – Ein Follower ist ein Twitternutzer, der die Nachrichten eines Nutzers abonniert hat und somit dem eigenen Twitter-Profil folgt.

Frequency Capping – Über FC kann die Häufigkeit gesteuert werden, mit der einem einzelnen Surfer eine bestimmte Werbung gezeigt wird.

ftp – Das File Transfer Protocol (engl. „Dateiübertragungsverfahren“), ist ein spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke.

G

gamification (engl. game = Spiel + fication / Endung für ansteckende Krankheiten, ähnlich „itis“ im Deutschen) für den Konsumenten lästige Inhalte werden spielerisch verpackt, um so Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken und zu halten.

Geo-Targeting – Mit der IP-Adresse und mit Informationen, die der User bei der Registrierung angegeben hat, kann die Werbung national, regional oder lokal ausgeliefert werden. Besonders geeignet ist Geo-Targeting für standortbezogene Kampagnen.

Googlebot – ist der Webcrawler der Suchmaschine Google. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, das Texte und Bilder im World Wide Webherunterlädt und diese über die Web- und die Bildsuche von Google auffindbar macht.

H

Hardware – ist der Oberbegriff für die mechanische und elektronische Ausrüstung eines Systems z. B. eines Computersystems.

Hashtag – Ein Hashtag ist ein Schlagwort innerhalb eines Tweets, welches mit einem hash key „#“ gekennzeichnet wird. Dadurch wird das schnelle Auffinden eines Tweets ermöglicht. Bsp: Neue Medien – Große Themen 2012: http://goo.gl/Ku1lP | #Ausblick #B.Y.O.D. #CLOUD #Gamification #HdM #Medien #Neue

Hot Spot – öffentliche, drahtlose Internetzugriffspunkte, die eine WLAN Verbindung ermöglichen.

http – Das Hypertext Transfer Protocol (dt. Hypertext-Übertragungsprotokoll) – ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web in einen Webbrowser zu laden.

hyperlink (engl. Verkmüpfung, Verbindung) ist ein elektronischer Verweis, der funktional einen Sprung von einer Seite innerhalb des selben, oder zu einem anderen elektronischen Dokument ausführt.

I

Internet governance – Regelungen und Mechanismen der Regierungen um auf das Internet Einfluss zu nehmen.

IP-Targeting – Die Ermittlung des Standortes vom aktuellen User über seine IP-Adresse ist nicht nur eine Möglichkeit Statistiken zu pflegen. Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihren Nutzern sofort standortbezogene Mehrwertdienste liefern können, wie z. B. automatische Sprachanpassung, lokale Produktinformationen oder Werbung, das aktuelle Wetter oder andere Content bezogene Informationen.

IVWDie Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. wird von den Medienunternehmen, den Werbungtreibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen in Deutschlandunterhalten. Inhalt ihrer Tätigkeit ist das Sammeln valider Daten und deren Bereitstellung für die Leistungskontrolle von Werbeträgern (Vergleichsdaten).

J

Java – ist eine objektorientierte Programmiersprache, die ein Bestandteil der Java-Technologie ist. – diese besteht grundsätzlich aus dem Java-Entwicklungswerkzeug (JDK) zum Erstellen von Java-Programmen und der Java-Laufzeitumgebung (JRE) zu deren Ausführung. Die Laufzeitumgebung besteht selbst aus der virtuellen Maschine (JVM) sowie den mitgelieferten Bibliotheken der Java-Laufzeitumgebung.

K

key performance indicator (KPI) – (Leistungskennzahl) bezeichnet betriebswirtschaftliche Kennzahlen, anhand deren der Fortschritt/Erfolg wichtiger Ziele eines Unternehmens gemessen werden können.

Keyword-Density – Die Keyword-Dichte, (engl. Keyword Density) analysiert eine Webseite auf das Vorkommen von Suchwörtern und Suchphrasen und setzt diese in das Verhältnis mit der Gesamtanzahl der Wörter auf der Seite. Als Ergebnis erhält man die Wortdichte als einen Prozentwert. Bisher nicht erkannte Mehrfachnennungen von Begriffen können so bspw. erkannt und vermieden werden.

L

LAN(local area network) ist ein Rechnernetz, das die Ausdehnung von Personal Area Networks übertrifft, die Ausdehnung von Metropolitan Area Networks, Wide Area Networks und Global Area Networks aber nicht erreicht. Ein LAN ist dabei in seiner Ausdehnung ohne Zusatzmaßnahmen auf 500 Meter beschränkt und wird in der Regel z.B. in Heimnetzen oder kleinen Unternehmen eingesetzt.

Landing Page – Die Landing Pagebezeichnet die Seite, auf der man nach dem Klick auf ein Werbemittel bzw. Banner auf einer Webseite, einen Link in einer Suchmaschine oder ein Werbemittel oder Link in einer E-Mail landet.

Link-Building – Um ein gutes Ranking in den Suchmaschinen zu erreichen und die Popularität einer Seite zu steigern, ist es wichtig von möglichst themenrelevanten Webseiten Links zu erhalten. Deshalb werden Backlinks generiert, die auf die eigene Website durch Verlinkungen verweisen. Beim Link-Building versucht man somit mehr Backlinks auf der eigenen Webseite zu erhalten.

Logfile – In einem Logfile werden sämtliche Aktivitäten auf einer Webseite festgehalten und können über einen Logfile-Analyzer ausgewertet werden. Dadurch wird ersichtlich, wie häufig eine Homepage besucht wird, von welcher Seite Besucher auf die Webseite gelangen und welche Inhalte der Seite von Interesse sind. Logfiles liefern somit über die Nutzer und die Nutzung einer Webseite nähere Informationen.

Long tail – (engl. Langer Schwanz) eine Theorie, nach der ein Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Nieschenprodukten Gewinn erwirtschaftet.

M

monitoring (engl. überwachen) ist der Überbegriff zur systematischen Erfassung (z.B. durch Beobachtung oder Überwachung) eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel.

N

O

Opportunity to see (OTS) – Hier wird die Kontaktwahrscheinlichkeit mit einem Werbeträger aufgezeigt. Der OTS wird auch als Kontaktdosis oder durchschnittliche Kontakthäufigkeit bezeichnet. In der Kampagnenplanung und Kampagnenkontrolle zeigt der OTS, wie oft eine mindestens einmal erreichte Person bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien im Durchschnitt erreicht wurde.

P

Page Impression – bezeichnet die Anzahl der Abrufe einer einzelnen Webseite mit einem Webbrowser. Dieser Begriff ist vor allem im deutschen Sprachraum gebräuchlich. Im Englischen wird meist der Begriff ‘Page View’ verwendet

PageRank – Der PageRank-Algorithmus ist eine spezielle Methode, die Linkpopularität einer Seite bzw. eines Dokumentes festzulegen. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer ist der Effekt. Das Ziel des Verfahrens ist es, die Links dem Gewicht entsprechend zu sortieren, um so eine Ergebnisreihenfolge bei einer Suchabfrage herzustellen, d.h. Links zu wichtigeren Seiten weiter vorne in der Ergebnisliste anzuzeigen.

Peer to peer(P2P) Connection (engl. peer für „Gleichgestellter“, „Ebenbürtiger“) und Rechner-Rechner-Verbindung sind synonyme Bezeichnungen für eine Kommunikation Rechnern. In einem reinen Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen, als auch zur Verfügung stellen. In modernen P2P-Netzwerken, werden die Netzwerkteilnehmer jedoch häufig abhängig von ihrer Qualifikation, in verschiedene Gruppen eingeteilt, die spezifische Aufgaben übernehmen.

Performance-Marketing – Performance-Marketing ist der Oberbegriff für Online-Marketing-Instrumente, welche messbare Reaktionen der User erzielen sollen. Hierzu zählen u. a. Suchmaschinenmarketing und E-Mail-Marketing, aber auch Bannerwerbung, welche zielgerichtet ausgeliefert wird.

Q

R

Real Time Bidding (RTB) – ist ein Begriff aus dem Online-Marketing. Es ist ein neues Verfahren, mit dem Werbungtreibende bei der Auslieferung von Online-Werbemitteln automatisiert und in Echtzeit auf Werbeplätze bzw. Ad Impressions im Internet bieten können. Pro Ad Impression wird das Werbemittel des jeweils Höchstbietenden ausgeliefert.

Re-Tweets – Re-Tweets sind interessante Nachrichten, welche vom Nutzer wiederholt werden. Ein Re-Tweet ist somit ein Zitat, das man gezielt seinen Followern weitersagen möchte.

Router – Netzwerkgeräte, die mehrere Rechnernetze koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder leitet sie weiter.

Run-of-Site – Run-of-Sites sind Buchungen, welche bei Bannerkampagnen aufgegeben werden können. Dies bedeutet, dass der Banner irgendwo (ohne jegliches Targeting) auf der betreffenden Website eingeblendet wird.

S

search engine mangement (SEM) – ist die strategische Verwaltung von search engine optimization Maßnahmen.

search engine optimization (SEO) – sind alle Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten in Suchmaschinenrankings (bei den unbezahlten Suchergebnissen) auf den höheren Plätzen erscheinen.

Secure Socket Layers – Das SSL ist ein Protokoll, das der Authentifizierung und Verschlüsselung von Internetverbindungen dient. Es schiebt sich als eigene Schicht zwischen die TCP (Transmission Control Protocol) und die Protokolle der Anwendungs- und Darstellungsschicht (z. B. HTTP). Hier geht es darum, die Echtheit des kontaktierten Servers durch ein Zertifikat zu garantieren und die Verbindung zwischen Client und Server zu verschlüsseln. Wir kommen hauptsächlich mit SSL verschlüsselten Verbindungen beim Online-Banking und Online-Shopping in Kontakt.

Semantisches Targeting – Dieses Verfahren analysiert den gesamten sichtbaren Text einer einzelnen Seite, bestimmt die enthaltenen Schwerpunktthemen und platziert dann themenspezifisch passende Online-Kampagnen. Ziel ist es, den Nutzer genau dann mit Werbung zu erreichen, wenn er sich mit dem jeweiligen Thema beschäftigt.

Send-a-friend-Funktion – Website-Promotion lässt sich kaum nur noch durch Mundpropaganda steuern. Wenn man deshalb auf Nummer sicher gehen will, erweitert man die Webseite durch ein Empfehlungs-Script à ein Tell-A-Friend. Mit einem Tell-A-Friend kann man die Homepage ganz leicht an Freunde und Bekannte weiterempfehlen.

Session Tracking – Beim Session Tracking werden die Aktionen eines Besuchers ausgewertet, die innerhalb der Zeitspanne seines Besuchs direkt nach dem Klick erfolgen. Wird der Browser geschlossen oder die Verbindung ab- bzw. unterbrochen, so können alle nachträglichen Besuche bzw. Transaktionen beim Session Tracking diesem Besucher sowie dem Link, dem er gefolgt ist, nicht mehr zugeordnet werden. Das Session Tracking wertet nur den Klick zum Kauf innerhalb einer Sitzung.

shitstorm (engl. „…“ Empörungswelle) ist eine deutsche Bezeichnung eines Internet-Phänomens, bei dem sich massenhaft öffentliche Entrüstung und sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt.

Smtp – Das Simple Mail Transfer Protocol (zu deutsch etwa: Einfaches E-Mail-Transportprotokoll) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient.

social media – digitale Medien und Technologien, die es Nutzern erlauben zu interagieren und Inhalte zu teilen.

Software – ist ein Sammelbegriff für ausführbare Programme und die zugehörigen Daten.

Software as a Service, kurz SaaS – ist ein Teilbereich des Cloud Computings. Das SaaS-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Service genutzt werden. Für die Nutzung wird ausschließlich ein internetfähiger PC sowie die Internetanbindung an den externen IT-Dienstleister benötigt. Der Zugriff auf die Software wird über einen Webbrowser realisiert. Für die Nutzung und den Betrieb zahlt der Servicenehmer eine nutzungsabhängige (meist pro Benutzer und pro Monat) Gebühr.

Split-Run-Test – Beim Split-Run-Test wird die Reaktion von Testpersonen auf zwei unterschiedliche Varianten getestet, bspw. bei neuen Produkten, bei Webseiten oder auch bei Layouts. Dadurch kann z.B. die Nutzerfreundlichkeit verbessert werden.

Stickiness – Stickiness kommt von to stick und bedeutet kleben/haften. Stickiness bezieht sich auf die Nutzungsdauer und Wiederbesuchshäufigkeit eines Interntauftritts von Besuchern.

T

Tag – (engl. Etikett) ist eine Auszeichnung eine Datenbestandes mit zusätzlicher Information. Früher vor allem in der Informatik von Bedeutung, drückt er heute durch seine Annotation (Anmerkung) einen Suchbegriff aus, mit dessen Hilfe eine Seite/Artikel durch Suchmaschinen gefunden werden soll.

(online-)targeting – (Zielgruppenansprache, engl. to target = zielen) ist ein Marketinginstrument und bezeichnet die zielgerichtete Einblendung von (online) Werbung auf zielgruppen-typische Nutzer. Für fast alle Formen des online-targetings werden http-cookies verwendet.

TCP/IP(Transmission Control Protocol / Internet Protocol)ist eine Familie von Netzwerkprotokollen und wird wegen ihrer großen Bedeutung für das Internet auch als Internetprotokollfamilie bezeichnet. Alle modernen Betriebssysteme beherrschen TCP und nutzen es für den Datenaustausch mit anderen Rechnern.

Top level domain – Jeder Name einer Domain im Internet besteht aus einer Folge von durch Punkte getrennten Zeichenfolgen. Die Bezeichnung Top-Level-Domain bezeichnet dabei den letzten Namen dieser Folge und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar.

Tracking – Beim Tracking (to track = folgen) wird vom Nutzer ein Protokoll seines Nutzungsverhaltens erstellt. Dadurch kann das Klickverhalten von Usern ausgewertet werden.

Tweet – Tweets sind kurze Nachrichten, die aus maximal 140 Zeichen bestehen und Links beinhalten können.

U

Unique Client – Die Zahl der Unique Clients entspricht der Anzahl an PCs (Clients), von denen auf eine Webseite zugegriffen wird. Über permanente Cookies und weitere Identifikationsmerkmale werden die Unique Clients ermittelt. Da nicht alle Internetnutzer permanente Cookies akzeptieren, kann der Wert nicht ganz genau gemessen werden.

Unique Visit (englisch für „einzelner Besuch“) – ist ein Begriff im Zusammenhang mit der Zugriffshäufigkeit einer Website. Dabei wird jede IP-Adresse in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt, egal wie oft sie in diesem Zeitraum die Website besucht (Seitenabrufe) oder wie viele Elemente dabei heruntergeladen werden. Der Visit beschreibt damit einen (meist zusammenhängenden) Nutzungsvorgang einer Website. Beachten sollte man jedoch, dass der Zeitraum, in dem jeder Besuch nur einmal gezählt wird, stark variieren kann.

usability – (Benutzerfreundlichkeit) bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität

User Experience – User Experience beschreibt Erfahrungen des Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, einer Umgebung oder Einrichtung. Speziell dazu zählen auch Software und IT-Systeme. Bei der Gestaltung von Webseiten wird häufig von User Experience gesprochen.

V

visit – (engl. Besuch) Bezeichnet einen Seitenaufruf im Internet.

W

Web analytics(auch Web-Controlling, Web-Analyse, Datenverkehrsanalyse, Traffic-Analyse, Clickstream-Analyse, Webtracking) ist die Sammlung und Auswertung des Verhaltens von Besuchern auf Websites. Ein Analytic-Tool untersucht typischerweise, woher die Besucher kommen, welche Bereiche auf einer Internetseite aufgesucht werden und wie oft und wie lange welche Unterseiten und Kategorien angesehen werden. Bekannte Beispiele hierfür wären: google analytics, WebTrends, eTracker …

Web-Mining – Ist die Übertragung von Techniken des Data-Mining zur (teil)automatischen Extraktion vonInformationen aus dem Internet, speziell dem World Wide Web. Webmining übernimmt Verfahren und Methoden aus den Bereichen Information-Retrieval,maschinelles Lernen, Statistik, Mustererkennung und Data-Mining. Dabei können drei Untersuchungsgegenstände unterschieden werden:

  • Die Inhalte (Web-Content-Mining)
  • Die Struktur der Verlinkung (Web-Structure-Mining)
  • Das Benutzerverhalten (Web-Usage-Mining)

Whitelisting – Auf der Whitelist werden die E-Mail-Absender gelistet, welche den Spamfilter passieren dürfen. Enthält ein Spamfilter eine solche „weiße“ Liste, bedeutet das, dass E-Mails von den aufgelisteten Personen immer akzeptiert werden. So werden nur die vertrauenswürdigen Absender dieser Liste akzeptiert.

Widget – Widgets (dt. Dinge) sind kleine Programme, die auf dem Desktop angezeigt oder in einen Webbrowser eingebunden werden können. Beispiele: Uhr, Wetter, Notizblöcke …

WLAN – Wireless (drahtlos) LAN bezeichnet ein lokales Funknetz.

word of mouth (WOM) (Mundpropaganda) steht für die Verbreitung oder Empfehlung durch münldiche Weitergabe.

www – Das World Wide Web  (engl. Weltweites Netz) ist ein über das Internet abrufbares System von elektronischen Hypertext-Dokumenten, die durch Hyperlinks miteinander verknüpft sind und über die Protokolle HTTP bzw. HTTPS übertragen werden.

X

Y

Z

Zielgruppe – Die nach spezifischen Merkmalen definierte Personengruppe, welche durch Werbemaßnahmen angesprochen werden soll.

 

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Falls wir was vergessen haben sollten, was unbedingt noch fehlt schreibt uns gerne – wir verbessern das New Media Glossar ständig für Euch.